Hühners Tagebuch

2013

 

 

 

 

 

  

31. Dezember 2013

Das Jahr 2013 ist vorbei ...... fast. Gleich wird die irrsinnige Knallerei wieder los gehen, bei der Unsummen verpulvert werden und keine wirklich etwas gutes davon hat. Die Hühner stört es nicht übermäßig ..... Gott sei´s gedankt. Zum Jahresabschluss haben die Tierchen noch mal etwas Leckeres zu fressen bekommen: Haferflocken mit Möhrenraspel an Reis, Käsestückchen und getrockneten Kräutern verfeinert mit Johgurt und Rapsöl. So kann das alte Jahr enden und für Morgen überlege ich mir einen leckeren Einstieg für das neue Hühner-Jahr 2014. ...... auf dass alle gut rüber kommen.

 

 

29. Dezember 2013

Ich habe heute Abend den Verband an Walburgas Fuß entfernt und sie läuft wieder ganz normal :))). Offenbar haben die Arnica-Globuli im Trinkwasser, die Spritze vom Tierarzt und der Verband ihre Wirkung getan. Ich werde sie morgen noch in der Transportbox lassen, damit sie den Fuß nicht gleich überanstrengt und sie dann am Abend wieder zu den anderen Hennen in den Stall auf die Stange setzten. Damit sie ein wenig Abwechslung hatte habe ich das intelligente Spielzeug mit ihr ausprobiert. Einmal musste sie einen winzigen Holzdeckel mit Schnur abheben, um an Mehlwürmer zu kommen und bei der anderen Aufgabe einen Plättchen zur Seite schieben. Und beides hat sie mit Bravour gemeistert. Naja ..... gut ..... beim Wegschieben haben wir ein wenig geschummelt. Aber ich bin mir sicher, dass sie das mit etwas Training sehr schnell auch ohne Hilfe schaffen wird. Wir haben morgen ja noch Zeit zum Üben und dann mache ich ein paar Videoaufnahmen davon.

 

 

27. Dezember 2013

Wir waren beim Tierarzt und der Zeh ist nicht gebrochen. Aber er ist entweder verstaucht oder ein Gelenk im Zeh ist entzündet. Walburga hat eine Spritze gegen Entzündungen bekommen und hat eine Woche Hausarrest. Danach muss es besser sein und solang bleibt auch der Verband um den Zeh ...... und solange werden auch die Zwerg-Seidenhühner nicht in die Freiheit entlassen, damit Walburga nicht so einsam ist.

 

 

26. Dezember 2013

Walburga hat irgend etwas mit dem mittleren Zeh ihres rechten Fußes veranstaltet ...... etwas Ungutes. Ich bin mir nicht sicher, ob der Zeh gebrochen ist oder nur verstaucht. Ich habe auch keine Ahnung wie sie das geschafft hat. Aber sie rollt die Zehen ein und spreizt den Fuß nicht mehr beim Aufsetzten. Das schmerzt offenbar. Ich habe sie eingesammelt und den Zeh mit Mullbinde und schmalem Isolierband umwickelt. Das Tierchen sitzt nun in einer kleinen Transportbox, damit sie sich nicht viel bewegt und den Fuß schont. Das findet sie wohl richtig doof, denn ansonsten ist sie quietschfidel. Sie wütet mit so viel Energie in ihrem Futtertopf herum, dass die Körner in alle Richtungen fliegen. Um ihr ein wenig Abwechslung zu verschaffen habe ich sie vor die Glasscheibe des Terrariums der Zwerg-Seidenhühner gesetzt. Nun beäugt Walburga die drei Neuen und die drei Plüschhühnchen mustern Walburga neugierig ...... wahrhaftiges Hühner-TV :) Sobald der Tierarzt nach den Feiertagen wieder auf hat, werden ich mir dort fachmännischen Rat holen. Und dann sehen wir weiter.

 

 

25. Dezember 2013

Die Zwerg-Seidenhühner sind weit entfernt vom Handzahmsein. Und sie legen Windeier ...... sprich der Calcium-Haushalt ist desolat. Also bekommen sie nun einen Calcium-Drink ins Wasser gemischt und zerkleinerte Eierschalen. Und jeden Tag 2-3 mal irgendwelche Leckereien aus meiner Hand, damit sie sich an mich gewöhnen. Aber insgesamt war mir diese Aktion eine Lehre: Keine Hühner mehr von Züchtern kaufen, sondern nur selber ausbrüten. Echt ärgerlich ...... vollständig und komplett.

 

 

23. Dezember 2013

Ja ..... das war nix mit dem Untreu-Werden. Es kommt wohl doch immer alles anders als man denkt. Ich war also heute bei diesem Züchter in Hünxe. Aber dieser Mann züchtet keine großen Seidenhühner, sondern Zwerge. Und da ich eineinhalb Stunden hingefahren bin, fand ich es extrem doof, ohne Huhn wieder zurück zu kommen. Also habe ich ...... entgegen meiner Planung ...... drei Zwerg-Seidenhühner gekauft. Zwei wildfarbige und ein schwarzes. Süße Viecher! Aber schon ziemlich klein. Ich habe in Köln Tauben gesehen an denen mehr dran war. Egal, jetzt sind sie da. Und da es draußen so stürmt, dass ich Angst habe die drei fliegen mir unfreiwillig weg, wohnen sie für die nächsten 3-4 Tage in meinem Küken-Terrarium im Haus. Da werden sie wohl auch eher zahm.

 

 

22. Dezember 2013

Ich werde untreu werden ..... voraussichtlich morgen. Und ich freue mich riesig darauf. Morgen fahre ich zu einem Züchter nach Hünxe und werde mir Hühner kaufen. Keine Zwerg-Hühner ..... wie gesagt, untreu ...... sondern Nicht-Zwerg-Seidenhühner in wildfarben, schwarz und vielleicht auch grau. Ich bin schon total gespannt auf die Tierchen. Sie werde wohl vorerst in unser separates Gehege einziehen, um zu sehen, ob sie irgend etwas Ansteckendes mit sich herum schleppen. Und wenn sie brav sind und gesund und schön zahm, dann bekommen sie Namen und dürfen übersiedeln zu den namenhaften Damen.

 

 

17. Dezember 2013

Oskar kräht !!! Und entweder hat er heimlich geübt oder er ist ein absolutes Naturtalent. Normalerweise krächzen die Herren der Federvieh-Schöpfung erst mal ein paar Tage in der Gegend herum, bevor etwas Ernstzunehmendes dabei heraus kommt. Aber Oskar scheinbar nicht. Heute habe ich ihn das erste Mal krähen hören und es unterscheidet sich deutlich von dem Ruf der älteren Hähne aus dem anderen Gehege. Es klingt noch ein wenig schrill und hoch ..... hoffentlich ändert sich das noch. Aber in den letzten Tagen ist er so richtig zum Hahn geworden ..... mit allen Allüren und dem gesamten Gehabe eines Hahns. Schön.

..... ja und vor lauter Herrlichkeit habe ich ganz vergessen, dass Walburga heute ihr erstes Ei gelegt hat. Sie hat lange Zeit in einem Legenest gesessen und es ist nichts passiert. Dann hat sie wohl aufgegeben das Ei aus sich heraus zu bekommen und ist aufgestanden. Und unterwegs im Gehege ist es schließlich aus ihr heraus gepurzelt ..... Sturzgeburt :) Es ist ein beachtlich großes Ei für den ersten Versuch. Das hat sie wirklich gut gemacht.

 

 

14. Dezember 2013

Oskar scheint so ganz langsam zu verstehen, was ein Hahn im allgemeinen so tut. Er hat heute das erste Mal Winifred begattet. Obwohl ..... ihrer "Haarpracht" nach zu urteilen hat er das schon ein-zwei mal gemacht. Heute habe ich die Hühner wieder in den Garten gelassen und er stolzierte herum, wie ein Hahn das eben so tut. Lilli und Greta sind ständig an seiner Seite und himmeln ihn an. Winifred gesellt sich gelegentlich dazu, geht dann aber auch wieder weg. Die anderen Damen nehmen noch keine Notiz von ihm. Aber das wird sich wahrscheinlich im Laufe der Zeit ändern. Bisher sind die drei eine Gruppe für sich. Ich bin gespannt, wer wann überlaufen wird.

 

 

07. Dezember 2013

Ich lasse unsere Damen in den letzten Tagen öfters in den Garten. Die Hühner genießen das und rennen mit kleinen Hopsern und flügelschlagend über die Wiese. Mein Mann findet das weniger lustig. Er ist für den guten Zustand unseres Rasens zuständig ..... sozusagen der Platzward. Die Hennen haben aber nichts besseres zu tun, als marodierend unter die Hecke zu ziehen und alles auf die Wiese zu fleddern, was sie an losen Blättern, Holzstückchen, Rindenmulch und Dreck dort finden. Und wenn sie damit auf der einen Gartenseite fertig sind, überqueren sie die Wiese und richten das gleiche Unheil auf der anderen Seite an. Dann fällt bei uns im Haus schon mal das Wort "Hühnersuppe" oder "Frikassee" ..... aber bisher leben noch alle  :)

 

 

01. Dezember 2013

Heute ist der erste Advent und zur Feier des Tages habe ich gerade die Hühner in den Garten gelassen. Leni, Luci, Pauline und Frida waren früher schon mal auf Ausgang und haben nur wenige Augenblicke gebraucht, um den Garten zu beschlagnahmen. Die übrigen Hennen kennen den Freigang noch gar nicht und sind dem entsprechend etwas zurückhaltender. Sie bleiben n der Nähe des Geheges und am offenen Tor ..... aber das wird sich bestimmt bald ändern :)

 

 

30. November 2013

Wir waren da, auf der große Geflügelausstellung in den Messehallen in Köln. Und es war gar nicht leicht den "Blauen Salon" zu finden. In den letzten Jahren war er ausgeschildert ..... dieses Jahr aus Kostengründen nicht. Wir haben wirklich lange gesucht aber fast nur Baustellen gefunden. Die Kurverei durch Köln hat sich aber doch gelohnt. Wir haben einige schöne Fotos gemacht. Filmaufnahmen waren schwierig, weil ständig die Gitterstäbe im Weg waren und die Hühner alle ziemlich unruhig waren und hin und her liefen. Für die Tiere ist das Ganze sowieso keine schöne Angelegenheit. Sie hocken drei Tage lang in kleinen Käfigen, ohne Schutz und Versteckmöglichkeiten und ständig kommen Riesen ganz nah heran und gaffen sie an. Das ein oder andere Huhn hatte richtig Stress und wenn man dann noch so nah mit der Kamera an die Käfige geht ist es ganz vorbei für das arme Federvieh. Aber eine Hennen war überaus gelassen und neugierig. Eine Zwerg-Niederrheiner-Henne in gelbsperber. Die war wirklich toll. Sie kam ganz nah zu mir an die Gitterstäbe und pickte nach meinem Finger, völlig unbeeindruckt und ruhig. Ich habe versucht das Tier zu kaufen ...... aber leider war das Tierchen nicht käuflich. Schade! Dafür steht mein Entschluss für die nächste Brutsaison jetzt fest: Es werden auf jeden Fall Zwerg-Niederrheiner dabei sein. Und mein Mann findes Zwerg-Dresdner schön. Also wäre das auch schon mal geklärt.

 

 

28. November 2013

Ab morgen bis einschließlich Sonntag ist die große Geflügelausstellung in den Messehallen in Köln. Da wollen wir hinfahren und ich freue mich schon seit Tagen darauf. Ein paar Hühnerrassen genauer ansehen, Fotos und Filmchen machen, neue Züchter ausfindig machen und Erbsensuppe essen. Das wird bestimmt nett ..... und laut.

 

 

25. November 2013

Heute war Greta auf der Straße und hat sich von mir wieder einsammeln lassen. Nun fehlt nur noch Oskar ...... fast hätte ich Robert geschrieben ...... dann haben sich alle Jungtiere davon überzeugen können, wie blöd es draußen ist. Dann kehrt wohl endlich wieder Ruhe ein in unseren kleinen Hühnerhaufen ein.

 

 

24. November 2013

Seit etwa einer Woche legt EINE meiner Damen jeden zweiten Tag ein Ei. Ich habe Winifred im Verdacht ..... bin mir aber nicht sicher. Nun legt eine ihrer Schwestern im hinteren Gehege auch Eier. Heute das erste :) Es ist schon ein wenig frustrierend, wenn man dreizehn Hennen hat und trotzdem Eier im Supermarkt kaufen muss. Aber das scheint sich ja nun wieder zu ändern.

Oskar scheint meine Unzufriedenheit zu bemerken und hat heute gegackert wie eine Hennen die ein Ei gelegt hat. Vielleicht hat er noch nicht begriffen, dass er selber ein Hahn ist. Womöglich wollte er mir aber auch nur sehr aufgeregt mitteilen, dass Lilli über den Zaun auf die Straße geflattert ist und nicht zurück fand. Nachdem ich sie ins Gehege zurück geholt hatte war er nämlich wieder still ...... wahrscheinlich wollt er doch kein Ei legen :)

 

 

22. November 2013

Hilde meine Liebe, die sonst immer so sehr zutraulich war, weicht mir seit ein-zwei Wochen aus. Sie flüchtet wenn ich komme und wirkt ein wenig dünner als sonst. Sie hatte auch ein leicht dickes Auge, das ich mit einer antibiotischen Salbe unserer Hunde behandelt habe. Ich mache mir ein wenig Sorgen ...... vielleicht liegt es an den Hennen die neu dazu gekommen sind, dass sie sich  anders verhält. Wir werden sehen ....... .

 

 

17. November 2013

Ich habe in den letzten Tagen viel bei YouTube gesurft und mehrere Filmchen über kluge Hühner gefunden, die Agility-Parcours laufen oder geklickert werden.  In verschiedenen Zoofachgeschäften und Online-Shops gibt es Intelligenzspielzeug für Katzen, Kaninchen und kleine Hunde. Und ich habe einen Klicker und zwei einfache Spiele bestellt und mir vorgenommen meine Zwerg-Hühner zu klickern und ihnen Tricks beizubringen. Anfangen werde ich wohl mit Leni. Die ist neugierig, unerschrocken und verfressen ...... das sind gute Voraussetzungen. Ich warte auf die bestellten Sachen und bin schon ganz nervös.

 

 

14. November 2013

Novemberwetter: nass und kalt und schmuddelig. Eigentlich zum Weglaufen. Die Hühner sind um 16.30 Uhr im Stall verschwunden ...... wenn sie überhaupt heraus gekommen sind. Ein einziges Huhn legt fast täglich ein Ei. Die anderen streiken trotz Toastbrot und gekeimtem Weizen. Vielleicht sollte ich ihnen mal Grog anbieten :)

 

 

09. November 2013

Walburga ist wieder da ..... unversehrt und unverzehrt. Ich wollte gerade in mein Auto steigen als sie über den Parkplatz an unserem Haus lief. Ich habe natürlich sofort versucht sie einzufangen. Das hat ein wenig gedauert aber ich habe sie schließlich erwischt. Und als ich Walburga auf dem Arm hatte gefiel ihr das wie immer recht gut. Nun ist sie wieder im Gehege bei den anderen Hennen. Und mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Ich bin wirklich froh, dass diese kleine Henne wieder zurück ist !!! Wo auch immer sie sich herum getrieben hat. Ich hoffe, im Gehege gefällt es ihr besser als draußen ..... sonst habe ich ein Problem.

 

 

07. November 2013

Walburga ist weg! Spurlos verschwunden! Ich habe sie gestern Abend noch im Stall gestreichelt. Als ich heute nach der Arbeit nach Hause kam, war sie nicht mehr da und keine Hinweis wo sie sein könnte. Geklaut worden ist sie sicher nicht, denn die kleine Henne war nicht leicht zu fangen. Aber womöglich ist sie über den Zaun geflogen und kam nicht mehr ins Gehege zurück. Vielleicht hat dann ein Hund oder ein Greifvogel sie erwischt ..... aber nirgendwo sind Federn oder andere Zeichen von ihr zu sehen. Sie könnte auch in den Wald geflüchtet sein und hat nicht mehr zurück gefunden. Egal wie, das ist alles nicht schön! Die arme kleine Walburga.

 

 

02. November 2013

Heute habe ich meinen fußbefiederten Damen die besagten Federn an den Füßen abgeschnitten. Nach der Mauser waren sie wieder prachtvoll und lang und überaus unpraktisch. Zwerg-Brahma und Zwerg-Cochin sind wirklich hübsche Rassen. Aber die Züchter könnten sich diese Latschen wirklich sparen. Die sind für die Tiere derart hinderlich bei schlechten Wetter ..... so was sollte man den Hühnern nicht antun. Die Federn sind lästig, werden schnell nass und schmutzig und behindern die Tiere richtig gehend. Eine wahrhaft verzichtbare Menschenidee.

 

Lilli und Oskar und Greta geht es bei den großen Hennen richtig gut. Bisher halten sie sich ein wenig abseits der Gruppe und sind so kaum gescheucht worden. Sie gehen nur noch nicht freiwillig in den Stall zum Schlafen. Bisher haben sie es sich im neuen Legestall auf der Terrasse gemütlich gemacht. Morgen Abend werde ich diesen Stall rechtzeitig zu machen. Vielleicht gehen sie dann in den eigentlichen Übernachtungs-Stall.

 

 

01. November 2013

Ich habe heute Lilli und Greta und Oskar zu den großen Hennen umgesiedelt. Bisher verläuft alles recht friedlich. Aber ich fürchte, um die Zeit des Gescheucht-werdens kommen die drei Kleinen nicht herum. Aber im Gehege der anderen Hühner werden sie auch immer mal wieder verjagt. Dann doch lieber gleich dahin wo sie auch beleiben sollen. Dann kehrt auch irgendwann wieder Ruhe ein.

 

Winifred sucht in den letzten Tagen immer wieder den neuen Legestall auf der Terrasse auf. Sie traut sich noch nicht so recht hinein, ist aber sehr neugierig. Und da ihre Schwester Trilla in Erkelenz schon fleißig Eier legt hoffe ich, dass Winifred und Walburga auch so langsam damit anfangen ....... dann hätten wir wenigstens ein oder zwei Eier. Die anderen Damen verweigern die Produktion nach wie vor vollständig.

 

Wir haben eine  weiter entfernte und sehr nette Nachbarin die in einem Kindergarten arbeitet. Dort fallen immer mal wieder Brotreste an. Und da diese Nachbarin vor Kurzem entdeckt hat, dass wir Hühner haben bekommen wir nun diese Brotreste für unser Federvieh. Und das ist wirklich brillant! Zum einen ist das Brot sehr gut und noch recht frisch, so dass die Hühner es mit Begeisterung fressen. Und zum anderen ist es oft so viel Brot, dass die Viecher davon richtig gut satt werden. Wenn die Hennen wieder Eier legen, werden diese lieben Menschen immer mal wieder ein paar von uns bekommen. Wobei ich hier auch unbedingt die anderen und die noch anderen lieben Nachbarn erwähnen muss die unsere Hühner immer mit Salatresten beglücken :) ..... die Leute auf unserer Straße sind schon wirklich richtig toll !!!

 

 

29. Oktober 2013

Das Hühnergehege der großen Hennen ist mit Rindenmulch versorgt. Und heute habe ich den Hühnerstall inflationär mit Teichfolie ausgestattet. Es gab da ein zwei Stellen die nicht mehr so ganz dicht waren. Das ist ab heute wieder anders. Die beiden kleinen Kisten sind nun regen- und winterfest.

 

 

26. Oktober 2013

Es ist mal wieder so weit: Wir haben neuen Rindenmulch ins Hühnergehege geschafft nach dem wir das Erdreich ein Stück weit ausgehoben haben ..... damit der Boden nicht schon wieder ansteigt. Das war wie immer eine wahrhaft schweißtreibende Angelegenheit. Aber was tut man nicht alles für das liebe Federvieh. Das Gehege sieht nun wieder richtig toll aus. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich die Viecher besuche, weil alles so sauber und ordentlich aussieht. Und die Tierchen finden es enorm spannend im Rindenmulch zu wühlen und Insekten und andere Essbarkeiten heraus zu fischen. Dann kommt in den nächsten Tagen nur noch das Gehege der Küken an die Reihe. Also das Gleiche noch mal ....... ganz toll.

 

 

24. Oktober 2013

Ich habe heute mit Hilfe meines Mannes und eines Wagenhebers die beiden miteinander verbundenen Hühnerstallkisten ein Stück höher gestellt. Dazu habe ich Steinplatten drunter gesetzt, damit die süßen Hühnchen sich nicht mehr Kopf anstoßen, wenn sie an die Futterraufen wollen. Ursprünglich standen die beiden Ställe hoch genug. Aber mit den Jahren und mit jeder Fuhre neuem Rindenmulch ist das Bodenniveau angestiegen. Jetzt passt es wieder ..... auch für die hochbeinige Walburga.

 

 

23. Oktober 2013

Unsere drei Küken ..... Lilli, Greta und Oskar ..... haben heute Nacht das erste Mal auf der Stange neben den Jungtieren geschlafen. Bisher haben sie nachts in einer Ecke des Stalls gehockt. Ich habe sie immer mal wieder auf die Stange gesetzt, aber bisher war ihnen das nicht geheuer.

 

 

21. Oktober 2013

Von den beiden Zwerg-Rhodeländer-Hähnen hat einer nun endgültig das Krähen für sich entdeckt. Als hätte er auf die Wachablösung mit Robert gewartet. Obwohl Robert seit Langem gar nicht mehr gekräht hat, fängt der rote Hahn jetzt erst so richtig damit an. Somit sind unsere Nachbarn wieder glücklich ..... dann können sie nicht verschlafen :)

 

 

19. Oktober 2013

Wir waren gestern Abend bei lieben Freunden essen und haben uns dort für die Namen entschieden die unsere drei Küken bekommen sollen: Oskar, Gretel und Lilli. Das sind wirklich gute Namen. Und wenn die drei Knirpse groß genug sind, werden sie in das andere Gehege umsiedeln. Dann haben wir auch wieder einen Haus-und-Hof-Hahn.

 

 

18. Oktober 2013

Wir haben Robert heute erlöst. Kamm und Kehllappen waren in den letzten Tagen bläulich. Das Niesen und Röcheln hörte trotz medikamentöser Behandlung nicht mehr auf. Er schwankte und stolperte nur noch durchs Gehege. Gekräht hat er schon seit langem nicht mehr ..... ich wollte nicht, dass er jämmerlich erstickt. Darum haben wir sein Leiden heute schnell und schmerzlos beendet. Der stolze glänzende Robert ..... er ist fast fünf Jahre alt geworden. Jetzt werden seine Damen ohne ihn auskommen müssen. Aber er hat einen Erben hinterlassen: Oskar. Sein Sohn wird hoffentlich ein würdiger Nachfolger für ihn werden.

 

 

07. Oktober 2013

Zuerst mal ..... Robert lebt noch. Und die vier Küken finden sich im Gehege ganz gut zurecht. Sie haben gelernt, dass die beiden großen Hähne ungemütlich sind und weichen ihnen aus. Sie sind nach wie vor sehr anhänglich und zutraulich :) Und irgendwann werden sie sich auch mit den anderen vier Hühnern arrangiert haben.

 

Robert lebt noch ...... aber ein Zwerg-Wyandotten-Küken-Hähnchen haben wir heute umgebracht. Der Kleine hatte einen deformierten Schnabel und bekam immer schlechter Luft. Eben das Küken, dass vermeintlich eine Erkältung hatte. Es war keine Erkältung damals sondern die ersten Anzeichen für Luftnot wegen der Fehlbildung des Schnabels. Und da der kleine Kükerl immer heftiger geschnauft und gepumpt hat, haben wir ihn heute Abend erlöst bevor die Atemnot noch schlimmer wurde.

 

 

04. Oktober 2013

Oh Robert! Der arme Kerl ist in einem schlechten Zustand: Er schnupft und röchelt, taumelt zeitweise ein wenig und wirkt ein bisschen verwirrt. Er saß heute Abend als Letzter im Gehege während alle Hennen schon im Stall auf der Stange saßen. Sonst war er immer einer der ersten die rein gingen. Er hatte rechte Mühe auf die Hühnerleiter zu steigen die zur Luke führt und er wackelte bedenklich hin und her. Machte insgesamt keinen guten Eindruck der arme Kerl. Hoffentlich lebt er Morgen noch ...... er sah wirklich ziemlich fertig aus.

 

 

29. September 2013

Ich habe mir einen Hühner-Haus-Bausatz bestellt und heute versucht ihn zusammen zu wurschteln. Ganz toll !!! Ein Teil ist zu kurz zugeschnitten und passt nicht, überall im Stall sind Spalten und Ritzen durch die der Wind pfeifen wird, mir tun die Finger weh vom schrauben und wirklich stabil wirkt das ganze auch nicht. Eigentlich sollen meine Damen in dieses Haus nur ihre Eier legen. Zum Schlafen wäre es auch wirklich nicht geeignet. Das Holz ist dünn und weich ...... eine Einladung zum Festmahl für jeden Marder, Iltis oder Fuchs. Aber ich hoffe, dass das Teil dennoch seinen Zweck erfüllen wird ..... nach ein paar Ausbesserungen. Und dann brauche ich nicht mehr ins Gehege zu stapfen, um nach den Eiern zu sehen, sondern kann sie bequem von der Terrasse aus einsammeln. Also wird sich die Mühe und der Ärger wohl doch lohnen :)

 

 

28. September 2013

Die vier Küken sind seit heute frei im Gehege der Jungtiere unterwegs. Ich habe das kleine Gitter-Freigehege abgebaut in dem die vier bisher gewohnt haben. Das Schlafhäuschen bleibt erstmal noch stehen. Nun müssen die vier Kleinen sich mit den vier Großen vertraut machen und lernen, dass man den beiden halbstarken Rhodeländer-Hähnen nicht zu nahe kommen sollte ...... sonst gibt es Haue. Aber die Knirpse sind nun acht Wochen alt und das Gitter-Gehege wurde einfach zu klein für sie. Und vorerst werden sie die Nächte noch in ihrem vertrauten Stall verbringen. Dann haben sie wenigstens nachts ihre Ruhe. Aber in ein bis zwei Wochen wird auch der raus fliegen.

 

 

26. September 2013

Die Hühner sind alle wieder fit und keines schnupft mehr. Pauline sieht haarsträubend aus und das Gehege ist ein einziges Federmeer. Überall im Garten wehen vorzugsweise weiße Federn herum. Wir bekommen nach wie vor keine Eier, weil alle Hennen streiken und die Küken sitzten seit zwei Nächten auf der Stang und tummeln sich zum Schlafen nicht mehr im Heu ...... habe fertig!

 

 

24. September 2013

Die Küken sind nun acht Wochen alt und die Hennen werden wohl doch nicht so richtig lachsfarbig ...... eher so ..... hellbraun getupft, gefleckt, durcheinander wie auch immer. Das Gefieder sieht süß aus ist aber irgendwie undefinierbar. Vielleicht ändert sich das mit dem Junghennengefieder ja noch ..... glaube ich aber nicht wirklich :)

 

 

20. September 2013

Die meisten meiner ...... nun gerade nicht so gut befiederten ...... Damen sind derzeit in der Mauser. So auch Paulinchen. Mit dem Erfolg, dass Paulinchen sich eine dicke Erkältung eingefangen hat. Ich bin mit ihr zum Tierarzt gefahren und die erste Spritzt hat schon deutliche Besserung gebracht. Nun bekommen sämtliche Hühner für fünf Tage Antibiotikum, weil einige von ihnen niesen. Und dann sind hoffentlich alle soweit wieder hergestellt ...... und können über den Sinn und Unsinn der Mauser zu dieser Jahreszeit diskutieren :)

 

 

14. September 2013

Heute habe ich den Küken die Wärmeplatte aus dem Stall geklaut. Sie sind nun sechs Wochen alt und absolut voll befiedert ..... und sie sitzen beständig AUF der Platte statt unter ihr. Dort scheint es ihnen in der Nacht zu warm zu sein. Dann werden sie das Gerät wohl nicht mehr brauchen ...... auch gut.

 

 

07. September 2013

Walburga soll sie heißen die neue alte Rhodeländer-Junghenne. In Anlehnung an eine ganz liebe Kollegin die ich sehr gerne mag. Allerdings findet Walbuga ihre neue Situation nach wie vor bescheiden. Sie rennt immer zu am Zaun entlang und hält ihr altes Gehege fest im Blick. Ich werde heute wohl einen Sichtschutz anbringen, damit sie auch mal etwas anderes tut ..... zum Beispiel fressen und trinken.

 

 

06. September 2013

Winifred hat es schwer sich bei den großen Hühnern einzuleben. Seit Trilla nach Erkelenz gezogen ist, kommt sie sich vermutlich sehr einsam vor. Darum habe ich gestern Abend die Zwerg-Rhodeländer-Henne aus dem Gehege der Junghennen entführt und zu den erwachsenen Hühnern neben Winifred auf die Stange gestetz. Ich hatte die Hoffnung, dass die beiden sich verschwestern und Winifred so nicht mehr ganz so einsam ist. Aber weit gefehlt! Winifred hackt und scheucht die neue Henne nun ihrerseits ...... von wegen verschwestern. Es scheint ihr dennoch besser zu gehen ....... vielleicht weil sie nun jemanden hat, an dem sie ihren Frust ablassen kann. Ich hatte die Zwerg-Rhodeländer-Henne schon eingefangen und wollte sie zurück in ihr Junghuhngehege bringen. Habe es aber nicht getan, weil die süße Henne sich so auf meinem Arm eingekuschelt hat, dass ich mich nun entschlossen habe das Tierchen zu behalten. Sie entspannte sich, huckelte sich auf meinem Arm zusammen und schloss die Augen :) ....... und also suche ich mal wieder einen Namen.

 

 

01. September 2013

Die Küken sind nun endgültig ganz und gar ins Freie umgesiedelt und fühlen sich pudelwohl. Ich glaube insgeheim haben sie über mich geschimpft, dass ich sie nicht schon früher rausgesetzt habe. Sie baden im Sand, scharren im Dreck, beobachten die Junghähne und Hennen, werden ihrerseits von Kindern durch den Zaun beobachtet und suchen nach Körnern ....... ein richtig schöne Kükenleben.

 

 

28. August 2013

Ich habe mir meine Küken noch mal genau angesehen und sie mit Videos und Fotos im Internet verglichen: Alle vier scheinen lachsfarbig zu werden ..... zu sein. Die Hennen sehen bei den Zwerg-Lachshühnern eben so hell aus wie meine und die Hähne haben exakt diese dunkele Färbung. Vielleicht vererbt sich braun porzellanfarbig rezessiv weiter und darum sind alle lachsfarbig ...... ?

1. Video   

2. Video

 

 

26. August 2013

Bei den Küken gibt es zwei helle und zwei dunklere. Die beiden dunklen Tierchen haben sich heute in Hähnchenmanier gegeneinander aufgestellt und sich angesprungen ...... nichts böses aber doch ziemlich offensichtlich. Ich hoffe, dass die beiden hellen Winzlinge dann Hennen sind.

  

Ich habe die Küken heute das erste Mal für drei Stunden in ihr Außengehege gelassen ...... mit Stall und Wärmeplatte. Zuerst waren sie sehr verhalten und schüchtern. Nachdem ich ihnen die Umgebung gezeigt hatte, verließen sie das schützende Häuschen und tummelten sich im vorderen Bereich des kleinen Geheges. Und als erstes nahmen sie kollektiv ein Sandbad :) Wenn das Wetter morgen mitspielt dürfen sie wieder ins Freie.

 

 

25. August 2013

Robert sieht arg übel aus. Entweder ist er in der Mauser und das nimmt ihn sehr mit ..... oder er baut konstitutionell rapide ab. Er sieht richtig fertig aus. Zeitweise steht er liecht schaukelnd auf einem Fleck, schließt die Augen und lässt den Kopf immer weiter nach vorne sinken. Ich hoffe er berappelt sich wieder. Ich bin mir nicht sicher wann er genau geboren wurde, aber er müsste jetzt um die fünf bis sechs Jahre alt sein. Das ist für ein Zwerghuhn schon ganz schön alt fürchte ich :(

 

 

24. August 2013

Die Küken sind nun fast vier Wochen alt und es wird höchste Zeit, dass sie raus kommen. Die Befiederung ist bei den hellen schon ziemlich weit ..... die dunklen hängen ein wenig hinter her. Aber mit einer Wärmeplatte im Stall und einem geschütztem Außengehege sollte die Umsiedlung doch funktionieren. An kalten Tage und Nächten hole ich sie wieder rein. Das Terrarium fangen sie jedenfalls so langsam an zu zerlegen :) ..... also ab ins Freie!

 

 

21. August 2013

Ich war mit allen vier Küken beim Tierarzt. In der Praxis brach spontane Begeisterung unter den Tierarzthelferinnen aus, als ich die Kleinen aus der Transportbox holte. Sie bekommen jetzt alle für 5-6 Tage Antibiotikum, damit sich die Erkältung nicht verschlimmert. Ich hoffe, die kleinen Knirpse vertagen das Medikament ohne Schaden zu nehmen.

 

 

16. August 2013

Ich Depp ..... Deppin. Erzähle, dass man bei der Kükenaufzucht enorm auf Wärme achten muss und dass eine kühle Nacht großen Schaden anrichten kann. Und trotzdem habe ich gestern die Wärmeplatte bei meinen zwei-Wochen-alten Küken heraus genommen, weil sie immer noch bei mir im Zimmer wohnen und der Raum eine stete Temperatur von 21 ° C hat. Und der Erfolg: Ein Küken niest. Die Tierchen haben die Wärmeplatte kaum genutzt aber offenbar doch intensiv genug, um ohne sie eine Erkältung zu bekommen. Jetzt päppel ich das Küken mit Erkältungstees und Kräuterelexier wieder auf. Wie dumm kann man sein ? Aber das war mir eine Lehre ..... auf Kosten des Kükens.

 

 

14. August 2013

Heute ist Winifreds Freundin ..... sie heißt jetzt Trilla ...... nach Erkelenz umgezogen zu sehr netten Hühnerfreunden. Dort wird sie es gut haben und sich bestimmt schnell einleben. Winifred wird nun alleine unter den großen Hennen zurecht kommen müssen. Die beiden waren unzertrennlich und werden sich umgewöhnen müssen ...... aber so ist das Leben nun mal.

 

 

13. August 2013

Die vier Küken sind zwei Wochen alt. Die Federn wachsen schön schnell und je zwei sehen fast gleich aus: zwei sind eher dunkel und befiedern etwas langsamer und zwei sind cremefarben-hell und befiedern ein gutes Stück schneller ....... das zu interpretieren traue ich mich nicht. Ich liege bestimmt wieder falsch so wie bei pseudo Irmchen :)

 

 

07. August 2013

Meine vier Küken bekommen immer mehr Federn an den Flügeln und sie sind hell und beige oder braun-grau gesprenkelt. Ich habe mich ein wenig im Internet umgesehen: das ist ziemlich eindeutig eine lachsfarbige Angelegenheit. Bisher kamen bei gemischten Küken die Hähne immer nach dem Vater und die Hennen nach der Mutter. Habe ich dann vier Hähne oder vererbt sich lachsfarbig dominant, so dass auch die Hennen lachsfarbig werden ? Oder ist meine Theorie einfach falsch ....... kann ja sein. Ich werde wohl oder übel abwarten müssen. Auf jeden Fall sind die vier ...... was nun auch immer ...... sehr zutraulich, anhänglich und ausgesprochen friedlieben :)

 

 

02. August 2013

Winifred frisst Rosenblätter ...... und das offenbar sehr gerne. Ich bin gespannt wie ihre Eier schmecken werden, wenn sie alt genug ist welche zu legen :)

 

 

01. August 2013

Die vier Küken sind super süß ...... und sie sind blond. Ich hatte eigentlich gedacht, dass sie so aussehen würden wie die Zwerg-Wyandotten-Küken in braun porzellanfarbig. Aber die waren dunkel. Vielleicht werden diese vier doch eher lachsfarbig. Das wäre schön ...... in Erinnerung an Greta ....... meine Perle. Es ist auf jeden Fall spannend zu sehen wie sie sich entwickeln und was schließlich dabei heraus kommt.

 

 

30. Juli 2013

Heute Nacht sind zwei Küken geschlüpft. Angepickt haben sie die Schalen schon gestern gegen 21.00 Uhr. Dann haben sie eine Ruhepause eingelegt ...... wie alle Küken nach so einem Kraftakt. Endgültig aus dem Ei gekrochen sind sie um 1.56 Uhr und um 3.15 Uhr. Das dritte Knirpselchen ist vor wenigen Minuten geschlüpft ...... so gegen 9.45 Uhr und das vierte kämpft gerade noch. Es war mit dem Anpicken einige Stunden später dran als die anderen und wird folglich auch etwas länger brauchen bis es aus den Schalen raus ist. Aber alle scheinen gesund und munter ...... schön schön !!!!

...... 10.32 Uhr: Das vierte Küken ist geschlüpft .... mit ein wenig Unterstützung meinerseits.

 

 

24. Juli 2013

Von den Bruteiern in der Maschine sind noch vier übrig. Und die werden hoffentlich in einer Woche schlüpfen ...... also die Küken werden schlüpfen. Und ich bin jetzt schon total aufgeregt !!! Am 31. Juli 2013 sind sie ausgezählt. Die ersten EIGENE Küken .... hausgemacht. Das wird bestimmt toll !!!

 

 

22. Juli 2013

Zwei meiner Damen sind ins Kükengehege umgezogen. Kunigunde, weil ich sie an Zwerg-Cochin-Fans abgeben werde und Ilse. Beide wussten gestern Abend nicht, wo sie wie in den Stall gehen sollen ..... oder sie wollten einfach nicht. Fazit: Sie haben es sich in einem großen Kirschlorbeerbusch bequem gemacht. Dort habe ich sie erstmal nicht gefunden. Als ich dann versucht habe, sie aus den Zweigen heraus zu holen, gab es ein riesiges Getöse, Geflatter und Gekreische ..... die beiden armen Hennen dachten wohl, ich bin ein Raubtier und will sie fressen. Als ich sie dann im Arm hatte haben sie sich wieder beruhigt und ich habe ihnen den Stall gezeigt ...... obwohl sie da schon zwei Nächte drin geschlafen haben ..... ? Egal. Wenn sie heute Abend wieder in den Büschen nächtigen wollen, werde ich sie lassen ...... in der Hoffnung dass dann nicht wirklich ein hungriger Zeitgenosse kommt und sie verspeist.

 

 

20. Juli 2013

Ich habe gestern Abend zwei Junghennen der Zwerg-Plymouth-Rocks in das Gehege der großen Hühner umgesiedelt. Die eine der beiden werde ich behalten, die andere ist derzeit nur zur Gesellschaft mit umgezogen.  Zu zweit kann man sich besser einleben. Das Umziehen in der Nacht hat vorteile. Man kann die neuen Tiere neben die schon beheimateten auf die Stange setzten und wegen der Dunkelheit bleibt es trotzdem ziemlich ruhig. So können die Tiere sich schon ein wenig aneinander gewöhnen und es gibt nicht so viel Gezappel und Gezeter. Heute Morgen sind dann alle gemeinsam aus dem Stall heraus gekommen ...... allerdings war meine Henne nicht wirklich begeistert von dem Umzug. Sie ist zweimal ausgebüchst und wollte in das Kükengehege zurück. Bis ich die winzige Lücke unter dem Zaun gefunden und versperrt habe. Nun muss sie sich mit der neuen Situation abfinden. Ich muss auch immer noch einen Namen für sie finden: Winifred oder Emma sind noch in der näheren Auswahl.

 

 

17. Juli 2013

Emelie ist tot. Gestern habe ich sie zum Tierarzt gebracht und die Tierarzthelferin wollte sie für nähere Untersuchungen dabehalten, weil der Chef nicht da war, der das Tier hätte behandeln können. Die Nacht hat die kleine Hennen leider nicht überlebt. Und das ist wirklich traurig, dann Emelie war eines meiner Lieblingshühner und meine aller aller beste Glucke.

 

 

14. Juli 2013

Das Gehege der Küken grenzt an die Straße und ein Tor im Zaun bietet Gelegenheit zur Rast. Auf diesem Tor saßen heute drei der Küken ....... korrekter gesagt der Junghennen ....... sauber aufgereiht und begutachteten die Straße und den angrenzenden Waldrand. Neugierig aber ruhig und gelassen. Was kommt als nächstes ? Ein gekonnter Hüpfer und das tatkräftige Erkunden der näheren Umgebung, um dann festzustellen, dass es dort draußen doof ist und man lieber wieder zurück möchte aber gerade nicht weiß, wie man das bewerkstelligen soll ? ...... Lieber nicht. Darum habe ich einige Stangen und bewegliche Teile an das Tor drangebastelt, um die jungen Damen davon abzuhalten, auf dem Tor Stellung zu beziehen. Das Gehege ist wirklich groß genug, da muss man die Umgebung nicht unbedingt erkunden ...... und die Autos, Hunde, Katzen, Marder oder andere umtriebige Geister die es dort gibt auch nicht.

 

 

10. Juli 2013

Die beiden noch verbliebenen Küken-Hähnchen ...... der Zwerg-Plymouth-Rocks-Hahn ist Gestern umgezogen ........ haben heute Morgen um 6.18 Uhr das erste Mal versucht zu krähen. Das klang ..... wie immer ..... ziemlich lustig. Sehr leise, heiser und krächzend mit leichten Aussetzern. Der erste Verdacht war, dass eine der Hennen einen ziemlich derben Husten hat. Beim zweiten Hinhören wurde dann klar, dass es Krähversuche waren :) Übung macht den Meister.

 

 

08. Juli 2013

Emelie ist krank. Das ist furchtbar ..... mal wieder eines meiner Lieblingshühner ..... meine Meister-Glucke. Sie ist still, verkriecht sich in irgendwelche Ecken und frisst kaum noch und der Kot ist dünn und gelb. Keine gute Sache. Sie hat jetzt Asyl in unserem Arbeitszimmer damit sie nicht von den anderen Hühnern genervt wird und der Hitze nicht so ausgesetzt ist. Und sie wird natürlich mit den wunderbarsten Leckereien verwöhnt: Mehlwürmer, Rührei, Reis, Nudel, Salat, Möhrenraspel und  gekeimter Weizen. Aber ob das hilft ..... ?

 

 

05. Juli 2013

Robert hat versagt !!! ...... oder ich habe bei der Lagerung der Bruteier Mist gebaut. Aber in der Regel sind immer die Männer Schuld ..... also Robert hat versagt! Von den Bruteiern hat sich nur 1 Ei entwickelt ..... in Worten: nur EINS. Ich habe den Brutvorgang in der Maschine unterbrochen und Robert mit Irmchen und Ilse in ein separates Gehege verfrachtet. Dort soll Robert seine Pflicht erfüllen und ich werde die befruchteten Bruteier zum zweiten Mal sammeln ..... diesmal nicht im Kühlschrank :) Dann kann ich auch sicher sein, dass es die Eier von den richtigen Hennen sind. Das ganze kann ich Imrchen und Ilse wohl nicht all zu lange antun, weil das wird anstrengend für die beiden. Sie sehen jetzt schon ziemlich gerupft aus. Aber so viele Eier will ich ja gar nicht haben.

 

 

30. Juni 2013

Eine Kükine von den Zwerg-Plymouth-Rocks ist heute ausgezogen. Zu den guten Freunden, von denen wir die Zwerg-Hühner vor vier Jahren überhaupt erst bekommen haben. Die haben derzeit noch zwei Hennen in dem Alter. Ansonsten wären 10 Wochen doch ein wenig früh für einen Umzug. Die Tierchen sind noch recht zart. Und bei uns sind es jetzt nur noch acht Knirpse. Eines wird wohl nach Erkelenz umziehen und zwei-drei gehen auch noch in andere Hände. Die Henne die bei mir bleiben wird steht schon fest. Ich suche ...... mal wieder ...... nach einem passenden Namen: Josefine oder Gretel oder Fienchen oder Emma oder Winifred oder so.

 

 

29. Juni 2013

Ich brüte wieder ....... daß heißt, ich habe wieder Bruteier in der Maschine. 14 Stück aus Eigenproduktione. Ich wollte eigentlich Zwerg-Wyandotten-Bruteier kaufen in goldhalsig oder blau-goldgesäumt oder lachsfarbig. Aber Ende Juni ist da nun absolut rein gar nichts mehr bei den Züchtern zu bekommen. Also greifen wir zurück auf eigene Wyandotten-Eier in einem Mix aus Robert und Irmchen bzw. Ilse. Sprich lachs gemischt mit braun-porzellanfarbig. Ich bin höchst gespannt was da heraus kommt ...... und ob die Eier überhaupt befruchtet sind ....... Robert ist ja nun auch nicht mehr der Jüngste. Aber er liebt Ilse und Irmchen sehr, was man an ihren kahlen Köpfen erkennen kann. Wie die Küken dann wohl aussehen ...... bisher sahen die Hähne aus wie Robert und die Hennen hatten das Erscheinungsbild der Mutter ....... jedenfalls so ungefähr.

 

 

22. Juni 2013

Die Küken sind nun fast 10 Wochen alt und durften heute aus ihrem schützenden Gitterkäfig-Außengehege raus. Nun sind sie groß genug, um in einem separaten Gehege herum zu laufen ...... mehr Platz und interessantere Umgebung. Als Katzenschutz habe ich Kunigunde mit zu den Knirpsen gepackt :) Sie hört hoffentlich bei dem ganzen Trubel mit dem Glucken auf und die Küken haben eine  kampferprobte Henne in ihrer Seite, die nicht nur sie hackt sondern auch die Nachbarskatzen verprügelt, die sich möglicherweise ins Gehege verirren könnten ...... würde ich der Katze nicht raten, aber könnte ja sein. 

 

 

15. Juni 2013

Kunigunde bringt mich um den Verstand! Diese Kampf-Brüterin sitzt seit nunmehr 6 Tagen in der Ausnüchterungszelle und anstatt das Brüten einzustellen, hat sie sich in der blanken Erde eine Kuhle gegraben. In dieser hockt sie nun und brütet Weizenkörner aus, die seit drei Tagen angefangen haben zu sprießen. Ich bin mit meiner Weisheit am Ende ...... keine Ahnung wie ich diesem Huhn erklären soll, dass es keine Eier zum Ausbrüten bekommt und gerade seine Energien verschwendet. Hühner sind wirklich rätselhafte Tiere.

 

 

08. Juni 2013

Das kleine schnaufende Knirpselchen lebt nicht mehr. Der Kot bestand gestern Abend und heute fast nur noch aus Blut und rotem Irgendwas. Das Tier saß still und unbeteiligt in der hintersten Ecke der Box. Es fraß nicht mehr .... selbst Mehlwürmer waren uninteressant. Darum haben wir es heute morgen erlöst.

 

 

07. Juni 2013

Das kleine Schnauferchen ist offenbar doch krank. So schnell ändert sich das alles. Ich glaube jedenfalls, dass es das kleine Schnauferchen ist ..... dummer Weise habe ich das Tier nicht mit einem Ring gekennzeichnet. Auf jeden Fall saß heute ein Küken aufgeplustert und sehr still im Gehege ...... vielmehr es stand mit geschossenen Augen und schwankte dabei leicht hin und her. Ich habe es in die Hand genommen und eine Zeit lang gestreichelt. Nun ist es in einer großen umgebauten Transportbox in unserem Haus. Da habe ich es besser im Blick und es kann die anderen nicht anstecken.

 

 

06. Juni 2013

So sehr ich mich über die vielen Hennen bei diesem Schlupf freue und so begeistert ich von der Zahmheit der Küken bin, so schwer wird mir die Wahl fallen, wenn ich mich für eine Henne entscheiden muss die bleiben darf. Ich hoffe, ich kann die anderen in gute Hände geben. Jedes einzelne Kükelchen ist zuckersüß und die meisten sind richtig anhänglich ...... jedenfalls bei mir.

 

 

03. Juni 2013

Das kleine Schnauferchen schnauft nicht mehr ...... lebt aber noch und das recht komfortabel. Es hat sich soweit erholt, dass ich keine veränderte Atmung mehr feststellen kann :) Spontanheilung oder gute Tarnung. Auf jeden Fall scheint es ihm soweit gut zu gehen.

 

 

31. Mai 2013

Bei diesem Schlupf scheine ich wirklich Glück zu haben. Von den sieben Zwerg-Plymouth-Rocks sind offenbar sechs Tiere Hennen. Bei Hildes Durchgang waren es acht Hähne und nur eine Hennen. So herum ist es definitiv besser :) Nun warte ich noch zwei-drei Wochen ab und werde sehen ob ich Recht habe mit meiner Vermutung. 

 

 

24. Mai 2013

Der kleine Schnaufer ist wieder bei den anderen Küken eingezogen und fühlt sich dort offenbar sehr wohl. Er kommt gut mit den anderen Knirpsen mit und hat scheinbar keine Probleme. Ich hoffe das bleibt möglichst lange so.

 

 

21. Mai 2013

Ich war mit dem kränklichen Küken bei einem Vogelspezialisten in Mönchengladbach. Der Mann ist wirklich gut. Er geht davon aus, dass das Tierchen von Beginn an eine schwache Konstitution hatte und sich ...... womöglich schon im Ei ...... einen Infekt zugezogen hat, der sich in Form eines Abszesses in einem der beiden Luftsäcke abgekapselt hat. Das führt dazu, dass das Tier nicht so viel Luft bekommt, wie es sein sollte. Und zum Erscheinungsbild dieses Leidens gehört auch, dass das Tier kleiner und schmächtiger ist , als seine Altersgenossen. Ansteckend ist das ganze nicht, weil sich die Erreger wie gesagt im Luftsack abgekapselt haben. Das Hühnchen kann damit womöglich drei bis vier Jahre alt werden ....... oder auch nicht. Das bleibt abzuwarten. Wenn es aber ständig ...... auch ohne Anstrengung ...... unter heftiger Atemnot leidet, sollte man es erlösen.

 

 

20. Mai 2013

Einer der Zwerg-Rhodeländer-Knirpse hatte einen dicken schwarzen Käfer im Außengehege erbeutet und rannte damit laut piepsen durch die Gegend. Der Rest der Kükenschar hat sich sofort an seine Versen geheftet, in der Hoffnung etwas von dem Leckerbissen abzubekommen. Das Bild das sich so ergab war wirklich reizend ...... wie in den alten schwarz-weiß Slapstick-Filmen: einer rennt vorweg und ein Pulk aufgebrachter Leute blindlinks hinterher ...... schade, dass ich die Kamera nicht zur Hand hatte.

 

 

19. Mai 2013

Totgesagte leben länger. So auch unser kränklicher Knirps ...... oder Knirpsine. Es ist anhänglich und frisst auch wieder ganz tüchtig. Und es flattert und piepst und scheint irgendwie gar nicht mehr sooooo krank ....... außer dem Schnaufen jedenfalls. Ich wage jetzte keine Prognose mehr. Ich werde sehen, wie es weiter geht.

 

 

17. Mai 2013

Der kleine Knirps sieht nicht gut aus. Ich habe das Gesellschaftsküken wieder zu den anderen gebracht, weil ich Sorge habe, es könnte sich anstecken. Das kranke Küken frisst nicht mehr und wird immer dünner und es keucht bei jeder Kleinigkeit ....... wenn es Morgen nicht besser wird, werden wir es wohl erlösen, damit es nicht verhungern muss.

 

 

14. Mai 2013

Eines der zehn Küken ist leicht angeschlagen und kränkelt. Es ist ein wenig kleiner und schmächtiger als die anderen und keucht, sobald es ein Stückchen gerannt ist. Mit den anderen kann es kaum mithalten. Ich habe es seit fünf Tagen von den anderen Küken getrennt und halte es in einem kleinern Käfig im Haus ...... natürlich zusammen mit einem zweiten Küken zwecks Gesellschaft. So ganz alleine wäre ja auch doof. Heute war ich mit dem Knirps beim Tierarzt und es bekam eine Spritze. Da alle anderen quitsch fidel sind, hoffe ich, dass dieses sich auch wieder erholt.

 

 

12. Mai 2013

Valerie gluckt. Ich weiß, dass Zwerg-Brahmas das gelegentlich tun, aber Valerie ist wirklich hartnäckig ...... unerwarteter Weise. Sie sträubt die Federn, wenn ich sie vom Nest nehme und scheint mit der Unterbrechung ihrer so wichtigen Tätigkeit äußerst unzufrieden. Und ganz gleich, wie oft ich sie an die frische Luft setzte, sie läuft beharrlich zurück auf ihr Nest. Wenn sie so weiter macht, kommt sie bei Wasser und Korn in den Ausnüchterungskäfig.

 

 

1. Mai 2013

Ich habe die Knirpse aus meinem Zimmer rausgeworfen, weil sie doch beachtlich gestaubt haben. Die zehn wohnen jetzt im Garten, in dem Kükenstall, den ich normaler Weise für Küken mit Glucke benutze. Ich habe jede Menge Wärmequellen eingebaut, damit es den Hübschen nicht kalt wird ...... vor allem in der Nacht. Und in den nächsten Tagen kommt per Post ein Freilaufgehege aus Metall mit Abdeckung. Damit können sie dann auch nach Draußen ..... ohne einen kulinarischen Leckerbissen für Katzen und Greifvögel darzustellen.  Mal sehen wie die Kleinen sich schlagen, aber ich denke so wird es gehen.

 

 

29. April 2013

Robert hat heute seine Sporen eingebüßt. Ich habe sie amputieren lassen, nachdem er mir meine Hennen damit fast aufgeschlitzt hat. Ich hatte sie selber schon einmal gekürzt, aber die Dinger wachsen derart schnell wieder nach ...... da ist die komplette Amputation auf Dauer wohl stressfreier. Der Tierarzt hat die Krallen vereist, mit einer großen Klauenzange beherzt abgetrennt und die Wunde kaunter...... also mit einem medizinischen Lötkolben verschmort ....... verödet ....... wie auch immer. Es hat auf jeden Fall tüchtig gestunken. Dann kam noch ein fest gewickelter Verband um die Wunden und Robert muss für eine Tag in einer kleinen Box bleiben. Da zappelt er nicht so viel, so dass die Blutung nicht erneut beginnt. Und Morgen ist er dann wieder ausgehfertig ...... ohne Mordwerkzeuge an den Füßen. Die Hennen werden begeistert sein :)

 

 

26. April 2013

Zwei Küken der Zwerg-Plymouth-Rocks sind richtig anhänglich geworden. Sobald ich meine Hände in den Stall halte, hüpfen sie darauf und kuscheln sich in meine Handflächen, machen die Augen zu und schlafen fast sofort ein. Wenn ich sie vorsichtig wieder auf den Boden setzt, fangen sie an lauthals zu piepen und sind sichtlich empört ...... wirklich zuckersüß die beiden!

 

 

24. April 2013

Die Küken entwickeln sich bis auf eines prächtig. Das eine ist ein wenig kleiner und dünner als die anderen. Es frisst nicht so viel, ist ruhiger und zieht sich oft zum Schlafen in die Wärmeglocke zurück . Möglicherweise ist das das Küken, das gut einen Tag später geschlüpft ist als die anderen. Ich nehme es täglich heraus und gebe ihm eine Extraration Mehlwürmer. Mal sehen, was aus ihm wird. Bei den anderen ist soweit alle gut. Es ist aber doch erstaunlich, wie sehr sich die beiden voneinander Rassen unterscheiden. Die Zwerg-Rhodeländer sind ein wenig größer und aktiver als die Zwerg-Plymouth-Rocks ...... die sind eher gemütlich. Mal sehen, ob das so bleibt.

 

 

21. April 2013

Die Knirpse sind echte Saukerle! Kaum vier Tage alt streichen sie schon mein Zimmer aus wie nur was. Sie scharren mit Begeisterung und erstaunlicher Kraft im Einstreu des Käfigs herum und fleddern dabei jede Menge auf den Fußboden ....... und ich kann das Zeug dann jedes Mal brav wieder zusammen fegen und entsorgen. Sie werden von Tag zu Tag agiler und unternehmungslustiger. Sobald die Tage konstanter warm bleiben werde ich sie in den Kükenstall nach draußen umquartieren und ihnen ein wenig Auslauf auf dem Rasen gönnen. Da wir aber ziemlich viele Katzen und Greifvögel in der Gegend haben, traue ich mich das jetzt noch nicht.

 

 

17. April 2013

18.21 Uhr - Ein Küken ist noch nicht aus dem Ei heraus, hat aber schon ein Loch in die Schale gepickt. Alle anderen schlafen schon unter der "künstlichen Glucke". Einige, die in der Nacht schon aus dem Ei gekrabbelt sind, wuseln zeitweise schon recht fidel durch den umfunktionierten Kaninchenkäfig, haben schon ein paar Tröpfchen getrunken und sich an den ersten Bröseln der Kükengrütze versucht ...... Nestflüchter halt.

 

 

16. April 2013

19.37 Uhr - Das erste Küken ist geschlüpft. Ein Zwerg-Plymouth-Rocks in silberfarbig gebändert. Super süßes Tierchen! Piepst, zappelt und ist offensichtlich gesund. Nun warte ich ....... mehr oder weniger geduldig ...... auf die übrigen fünf. 

 

 

14. April 2013

Ich versuche Emelie immer noch zum Brüten zu überreden. Mit tollem Futter, vielen vielen Gipseiern in den Nestern und nun endlich auch mit warmen Wetter. Kunigunde möchte schon ...... darf aber nicht, weil ich gewalttätige Mütter nicht unterstütze. Aber vielleicht habe ich ja doch noch Glück. Emelie guckt die Eier schon so an ..... ich glaube sie denkt darüber nach zu glucken. Zwei Tage hat sie noch Zeit sich zu entscheiden.

 

 

07. April 2013

Die Bruteier entwickeln sich prima. In einigen hat sich nichts getan, darum habe ich sie aussortiert. Insgesamt sind es jetzt noch zehn: sieben Eier von Zwerg-Plymouth-Rocks in silberfarbig gebändert und drei Zwerg-Rhodeländer in rot. Ich hoffe, dass bei diesen nichts weiter passiert und alle gut durch kommen. Wenn sie dann in neun Tagen schlüpfen, werde ich sie wohl eigenhändig versorgen müssen. Die Changse, dass Emelie bis dahin mit dem Glucken beginnt ist wohl eher klein. Aber vermutlich werden die Küken dafür dann besonders handzahm werden ...... obwohl es mir mit Glucke doch lieber wäre.

 

 

01. April 2013

Henriette lebt nicht mehr.

 

 

27. März 2013

Seit heute liegen wieder Bruteier in der Maschine: zehn Zwerg-Plymouth-Rockes ins silberfarbig gebändert und vier Zwerg-Rhodeländer in rot, alle aus Halle von besagtem netten Zwerghuhn-Züchter.

 

 

25. März 2013

Nun ist es nach dem Kalender Frühling und es ist so kalt, dass ich die Tränkenwärmer wieder heraus geholt habe ...... echt toller Frühling !!! Ich hätte gerne, dass Emelie mit dem Glucken beginnt, aber das kann ich bei den Temperaturen wohl erstmal vergessen ..... trotz der kiloweisen Gipseier in den Legenestern zur Animation. Aber in der kommenden Woch soll es wärmer werden, fragt sich nur für wie lange.

 

 

22. März 2013

Und Robert kräht doch noch ...... Gott sei Dank! Heute morgen habe ich ihn gehört, bevor ich zur Arbeit gefahren bin. Wahrscheinlich war es ihm in letzter Zeit nur zu früh. Wer steht auch schon gerne auf, wenn es noch dunkel ist ..... und dann auch noch im Dunkeln arbeiten ...... das geht gar nicht.

 

 

21. März 2013

Zwerghuhn-Züchter sind wirklich wirklich tolle Leute !!! Die freundlichen Menschen aus Halle die Zwerg-Plymouth-Rocks in silberfarbig-gebändert und Zwerg-Dresdner in braun züchten schicken mir nächste Woche Bruteier und wollen nichts dafür haben ..... noch nicht mal die Versandkosten !!! Sie möchten nur wissen, wie viele Küken schlüpfen. Wenn sie sich dann doch noch dazu entschließen, mich nach einem Umkostenbeitrag zu fragen, werde ich ihnen herzlich gerne alle Kosten erstatten. Aber danach sieht es gerade nicht aus. Wirklich nette Menschen !!!

 

 

19. März 2013

Robert kräht nicht mehr! Ich habe ihn seit Wochen nicht mehr gehört. Ansonsten scheint er gesund zu sein. Er beglückt auch noch seine Damen ..... so ab und an jedenfalls. Aber er ist still ...... komisch!

 

 

17. März 2013

Nun ist Valerie so weit hergerichtet, dass sie wieder auf der Stange sitzt, da fängt Henriette an zu schwächeln. Sie ist dünner geworden, hat Durchfall und kommt aus dem Legenest nicht mehr heraus. Dort huckelt sie und friert offensichtlich. Ich habe sie in einer Trasportbox in unser Arbeitszimmer gestellt und päppel sie mit Leckerbissen und Antibiotikum wieder auf.

 

 

11. März 2013

Ich habe gestern mal wieder mit einigen sehr netten Zwerghuhn-Züchtern telefoniert, um mir Bruteiern zu organisieren.  Einer dieser Züchter war ein Herr aus Bielefeld, der dem Sonderverein für Zwerg-Plymouth-Rocks vorsteht. Dieser freundliche Mann hält auch altenglische Zwerg-Kämpfer und hat sich in England mit Prinz Charles über diese Tiere unterhalten ..... mit Prinz Charles !!! Ich bin wirklich beeindruckt! Das Völkchen der Zwerg-Huhn-Züchter ist im aller positivsten Sinne wirklich etwas ganz besonderes!

 

 

10. März 2013

Das ist wirklich ein Sauwetter! Gerade waren ein paar warme Tage, da bricht der Winter wieder herein. Meine Damen sind trotzdem ganz fleißig mit Eierlegen beschäftigt. Darum habe ich die Legenester, die ich über den Winter zum Teil herausgenommen hatte, wieder in den Stall zurück gestellt. Dann müssen sich die Mädels nicht um die wenigen warmen und heugepolsterten Plätze prügeln.

Ich habe mich nun auch zu einer Rasse durchgerungen, von der ich dieses Jahr Küken haben möchte. Meine Wahl ist auf Zwerg-Plymouth-Rocks in silberfarbig gebändert gefallen. Diese Rasse wollte ich eigentlich schon seit Jahren haben, hat aber bisher nicht geklappt. Vielleicht finde ich dieses Mal einen netten Züchter, der mir ein paar Bruteier zuschickt.

 

 

07. März 2013

Valerie geht es wieder besser. Die Medikamente brauchten offenbar eine Zeit lang, um anzuschlagen. Valeries Füße nehmen allmählich wieder eine normale Farbe an. Und die Liebe ist fideler als vorher und legt nun auch brav ihre Eier. Medizin ist doch was tolles!

 

 

02. März 2013

Die befiederten Damen sind schon wieder voll im Geschäft. Sie legen erstaunlich viele Eier für diese Jahreszeit. Mir soll es recht sein, denn das heißt, dass es ihnen gut geht ..... nur Valerie noch nicht so richtig. Ihre Füße sind trotz verschiedener Behandlungen immer noch leicht entzündet und wollen irgend wie nicht wirklich besser werden. Ich bin ziemlich ratlos und der Tierarzt scheinbar auch. Ich werde wohl wieder zu dem Vogelexperten nach Mönchengladbach fahren. Das kann ja so nicht weiter gehen.

 

 

25. Februar 2013

Ich füttere den Hühnern bisher wechselweise Körnerfutter und Pellets. Und immer wenn sie die Pellets fressen, scheinen die Eier weniger gut zu schmecken.  Irgendwie fischig und ein wenig bitter. Ob das nun Einbildung ist ? Ich habe mich auf jeden Fall dazu entschlossen, zukünftig nur noch Körnerfutter anzubieten. Die Hennen freut es und uns schmeckt es dann besser.

 

 

03. Februar 2013

Valerie hat einen Ansatz von Kalkbeinen. Sie sitzt nicht mehr gerne auf der Stange und scheint sich auch ansonsten nicht übermäßig wohl zu fühlen. Also habe ich sie mir geschnappt und ihr ein Fußbad zukommen lassen. Danach habe ich die Füße und Beine mit Parafinöl behandelt und das schien ihr sichtlich zu gefallen. Also werden wir die nächsten Tage damit weiter machen, in der Hoffnung, dass es der jungen Dame bald wieder besser geht. 

 

 

15. Januar 2013

Der Winter hat Einzug gehalten. Es liegt Schnee .... nicht so furchtbar viel, aber der Boden ist weiß gepudert. Kleine Eiszapfen hängen vom Dach des Stalls herunter und die Hühnerleiter ist mit winzigen weißen Bergen übersäht. Folglich setzen die Hühner freiwillig keinen Fuß mehr vor die Tür. Ich habe ihnen eine Hand voller Futter hinein gehalten und sie haben sich darauf gestürzt, als würden sie verhungern. Also habe ich sie raus geworfen. Jede einzeln ...... und siehe da ..... huhn kann auch auf dem Boden laufen, wenn er weiß und kalt ist. Das schien für das eine oder andere Tier eine erstaunliche Entdeckung gewesen zu sein. Danach war das Gedränge an den Futtertrögen und an der Tränke groß.

 

 

10. Januar 2013

Pauline, unsere vermeintliche kleine weiße Taube, hat sich nach zwei Jahren endlich dazu durchgerungen nachts auf der Stange zu sitzen. Ich habe extra für sie eine Sitzstange ganz weit unten am Boden angebracht. Sie kann quasi mit einem ...... sehr kleinen ..... Schritt auf diesen Ast steigen und sich dort nieder lassen. Und offenbar ist es genau das gewesen, was sie wollte. Seit dem hockt sie nachts dort und schläft. Vielleicht hat sie Höhnenangst ...... ?

 

 

03. Januar 2013

Ilse hat gestern Abend das gemacht, was ich an Greta immer so sehr geschätz habe. Sie hat mich zur Dämmerung am Gehegeeingang abgeholt und ist mit mir zusammen zum Stall gegangen. Als ich mich neben das Türchen gekniet habe, hüpfte sie über die Hühnerleiter hinein und ich konnte die beiden kleine Ställe schließen.

 

 

01. Januar 2013

Das neue Jahr hat begonnen und den Hühnern geht es gut ...... so soll es sein. Es regnet, aber der frische Rindenmulche im Gehege hält die Hühnerfüße halbwegs sauber. Ilse hat schon ihr Neujahrs-Ei gelegt und gleich gibt es den ersten Mais im Jahr 2013. Ich denke, so kann es weiter gehen.

 

 

 

   2013 

  

 

 

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